Sonne, Strand und Meer – der Sommer ist da und manchmal ist es sogar schon ein wenig zu warm … Wie schön, wenn man dann am Meer sein kann – Füße im Wasser und eine leichte Sommerbrise im Gesicht. Wir möchten euch heute mitnehmen auf die Halbinsel Djursland und über ein Thema informieren, das uns alle angeht: den Schutz der dänischen Dünenlandschaft.
Unser Fotokalender-Wettbewerb geht in den Endspurt: Noch bis zum 15. August könnt ihr uns bis zu 3 eurer Dänemarkfotos für den Wettbewerb schicken.
Für euch unterwegs – Highlights auf Djursland
Die Halbinsel Djursland im Osten Jütlands ist ein fantastisches Urlaubsziel für alle, die Ostseeküste, einzigartige Landschaft und spannende Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden möchten. Wir stellen euch unsere Highlights vor.
Ebeltoft
Ebeltoft zählt zu den beliebtesten Ferienorten des Landes – und das nicht ohne Grund. Enge Kopfsteinpflastergassen, windschiefe Fachwerkhäuser und sommerliche Stockrosen machen einen Spaziergang durch den alten Teil der Stadt zu einer kleinen Nostalgie-Reise. Viele kleine Läden lassen Shopping-Herzen höher schlagen und im Sommer, den Herbstferien und in der Vorweihnachtszeit können sich Besucher einem Rundgang der Nachtwächter anschließen und dem traditionellen Wächtergesang lauschen. Und auch Kultur hat Ebeltoft zu bieten: Das Alte Rathaus ist Anziehungspunkt für viele Heiratswillige und Museumsfreunde. Außerdem gibt es hier im Hafen ein internationales Museum für Glaskunst zu bestaunen und das Kulturzentrum in der alten Malzfabrik, dessen charakteristischer Turm nicht zu übersehen ist. Weiteres Highlight der Stadt: die Fregatte Jylland, deren Masten über 50 Meter hoch in die Luft ragen. 1860 als Kriegsschiff erbaut, ist sie heute ein sehr interessantes Museum.
Mols Bjerge
Die einzigartige Landschaft im Nationalpark Mols Bjerge umfasst große Wälder, Küsten- und Meeresgebiete, Seen sowie Heide- und auch Weideland. Die Landschaft ist geformt vom Wasser und Eis der letzten Eiszeit und ist bereits seit Jahrtausenden bewohnt. Viele bronzezeitliche Hügel, Hünengräber, das Poskær Stenhus und auch die Ruinen von Kalø zeugen auch heute noch von der lebendigen Geschichte der Gegend. Mols Bjerge ist ein fantastisches Ziel für alle Outdoor-Freunde. Durch das Gebiet führen zahlreiche Wander- und Radwege.
Sletterhage Fyr
Am Fuße der Mols Bjerge kann der herrlich gelegene Leuchtturm Sletterhage Fyr besucht werden. Der Leuchtturm markiert die Einfahrt nach Aarhus und Schiffsspotter, Naturfreunde wie auch Liebhaber schöner Leuchttürme werden ihre wahre Freude an diesem Ort haben. Vom 16 Meter hohen Turm aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Bucht von Aarhus und das Kattegat. Bei klarer Sicht schaut man bis Samsø und Tunø. Im Nebengebäude des Turms kann eine kleine Ausstellung besucht werden. Es lohnt sich auch, eine kurze Wanderung entlang der Küste zu unternehmen und die Ruine eines alten Wachturms (Tyskertårn) aus der Zeit der deutschen Besatzung Dänemarks zu erkunden.
Kalø Slotsruin
Zur Burgruine auf der Halbinsel Kalø gelangen Besucher über Dänemarks älteste gepflasterte Straße. Und schon der Weg über diesen 1,5 Kilometer langen Pfad ist beeindruckend: schönste Natur, freier Blick auf die Bucht von Kalø und je näher man der Burgruine kommt, desto lebendiger wird die Vorstellung vom mittelalterlichen Leben in den Köpfen der Besucher. Das Bauwerk wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts von König Erik Menved errichtet und diente als Demonstration der neu erstarkten Königsmacht nach der Zerschlagung eines jütländischen Bauernaufstandes. Derzeit war es ein hochmoderner Bau, der als so gut wie uneinnehmbar galt. Bis zum Absolutismus war Kalø Slot Lehnsmannsitz für Djursland. Im Sommer 2015 wurden Treppen und Aussichtspunkte in die Ruine eingebaut.
Feriecenter Fjellerup VillaVilla
Wer mit der gesamten Familie Urlaub in einem dänischen Ferienhaus machen möchte, dem empfehlen wir eines der 18 Ferienhäuser von VillaVilla im Fjellerup Feriecenter. Das Ferienhausgebiet am Fjellerup Strand im Norden von Djursland zeichnet sich durch große Häuser für Familien oder Gruppen aus – perfekt für größere Gesellschaften, Familienfeiern oder auch Firmenaufenthalte.
Das Feriecenter liegt am kinderfreundlichen Strand von Fjellerup. Gemeinsame Einrichtungen wie Spielplätze und Multisportplatz warten auf ihren Einsatz. In unmittelbarer Nähe gibt es zudem einen Padelplatz.
Die Häuser sind normalerweise mit Pool, Whirlpool und Sauna ausgestattet, außerdem gibt es in der Regel einen Aktivitätsraum mit z. B. Tischtennis oder Billard. Jeder findet hier einen Ort für Sport, Hobby und Spiel, aber auch ein ruhiges Plätzchen mit viel Hygge.
Die wunderschöne Umgebung von Fjellerup lädt ein zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren durch die Natur. Und auch Wassersportler und Wasserratten kommen hier auf ihre Kosten.
Die Mietpreise für die Ferienhäuser von VillaVilla verstehen sich inklusive Endreinigung, Strom, Wasser und Wärme.
Dünenschutz an der Westküste
Gäste wie auch Einheimische lieben die wundervolle Dünenlandschaft an Dänemarks Westküste. Die Dünen bieten Tieren Schutz und sind zudem wichtiger Brutplatz. Gleichzeitig müssen sie den kräftigen Herbst- und Winterstürmen trotzen und die Küstenorte vor jenen Stürmen und Fluten schützen. Der Erhalt dieser ganz individuellen Naturlandschaft ist für die Bewohner Westjütlands von elementarer Bedeutung. Zum allergrößten Teil ist die dänische Natur für jeden zugänglich. Nur selten gibt es Betretungsverbote wie z. B. Militärgebiete, das Vogelschutzgebiet Tipperne oder die Insel Langli. Um auch den Zugang für die unter Naturschutz stehenden Dünen weiterhin aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, dass die Dünengebiete mit Vorsicht und Rücksicht auf die Flora und Fauna betreten werden. Denn jeder Tritt in die Düne bewegt Sand und kann der empfindlichen Vegetation schaden.
Jedes Jahr wird von Hand Strandhafer angepflanzt, um Flugsand einzudämmen und die Dünenwanderung zu bremsen. Auf Wegen werden Stroh, Äste sowie Kiefernzweige verteilt, ebenfalls um den Flugsand aufzufangen. Die dänischen Kommunen setzen viele Arbeitsstunden und Manpower in den Küsten- und Dünenschutz. Dünenvogte, die bei der Dänischen Naturschutzbehörde (Naturstyrelsen) angestellt sind, haben ganzjährig ein Auge auf ihre Schützlinge. Wandert eine Düne dennoch ungewollt Richtung Osten, können ganze Gebiete und auch schon mal ein Ferienhaus überrollt werden, was aber zum Glück relativ selten geschieht.
Dänemarks Natur schützen – gemeinsam aktiv werden
Die Dünen entlang der dänischen Nordseeküste stehen unter Naturschutz. Gästen wie auch Einheimischen ist sehr am Erhalt dieser empfindlichen Natur gelegen und alle können aktiv zum Schutz der Dünen beitragen. Folgende Verhaltensregeln werden Besuchern nahegelegt:
- Bitte überquert die Dünen ausschließlich auf den vorhandenen Wegen und Pfaden. Nutzt beschilderte Strandzugänge, wenn vorhanden.
- Bleibt auch beim Spaziergang in den Dünen auf den Wegen und Pfaden.
- Hunde dürfen in den Dünen nicht frei laufen (ganzjährig).
- Reiten über die Dünen ist verboten.
- Bitte lasst auch eure Kinder niemals in den Dünen buddeln oder graben.
- In den Dünen darf kein Feuer angezündet werden.
- Dünen dürfen nicht mit dem Auto, Rad oder mit (E-)Rollern befahren werden. Auch das Hinabrutschen der Dünen mit Bodyboard o. Ä. ist verboten.
- In den Dünen darf nicht gecampt werden.
- Für Gleitschirmflieger gibt es ausgewiesene Bereiche.
- Bitte hinterlasst in den Dünen keinen Abfall. Das gilt auch für die Hinterlassenschaften eurer Vierbeiner – bitte sammelt sie auf und entsorgt sie im nächsten Mülleimer.
Mancherorts entlang der Küste wird aktiver Dünen- und Küstenschutz auch gezielt in touristische Veranstaltungen mit eingebunden. Unter Anleitung des zuständigen Strandvogts können Urlaubsgäste an Pflanzaktionen teilnehmen. Wer sich der Problematik Plastikmüll im Meer annehmen und im Urlaub aktiv werden möchte, der kann zum Beispiel mit OMHU in Hvide Sande auf einer geführten Tour Plastikmüll sammeln und nebenbei jede Menge über die dänische Nordseeküste erfahren.
Kennt ihr schon unsere Ferienhäuser mit eigenem Tennisplatz?
Das Tennisturnier in Wimbledon ist vorbei und viele Menschen haben interessiert die Matches am Fernsehbildschirm verfolgt. Vielleicht hat der ein oder andere von euch auch Lust bekommen, mal wieder den Schläger in die Hand zu nehmen und ein paar Bälle zu schlagen. Wusstet ihr, dass ihr diesem Hobby auch im Urlaub nachgehen könnt? Und das nicht nur mit Beach-Tennis am Strand oder im Feriencenter, wo es vielleicht einen Platz für alle gibt? Mit der Wahl des richtigen Ferienhauses habt ihr sogar einen eigenen Tennisplatz und könnt dort mit Familie oder Freunden nach Herzenslust euer eigenes kleines Turnier spielen.