Badehäuser am Løkken Strand an der Nordsee
Badehäuser am Løkken an der Nordsee Dänemarks. © Mette Johnsen / VisitDenmark's Media Center

Badeurlaub in Dänemark — Sand, Strand, Felsen und Kiesel

Bekanntlich liegt Schönheit ja überwiegend im Auge des Betrachters bzw. der Betrachterin, und auch für die schier unübersichtliche Anzahl an Sand- und anderen Stränden in Dänemark wird sich je nach individueller Vorliebe wohl nur sehr schwer eine oder auch eher vermutlich gar keine allgemeingültige Rangfolge der schönsten Strände des Landes aufstellen lassen.

Baden und baden lassen an dänischen Küsten

So eine verbindliche und unumstößliche Reihenfolge ist angesichts der schon erwähnten, überreichen regionalen dänischen Auswahl an Stränden an Nord- und Ostsee jedoch auch nicht wirklich notwendig, ganz gemäß der auch in diesen Dingen vorherrschenden typisch skandinavischen und toleranten Devise des "Leben und leben lassen" finden sämtliche Badegäste jeglichen Alters, Geschlechts, Familienstands und Anspruchs an der insgesamt gut 7300 Kilometer langen dänischen Küste ganz sicherlich ein für sie jeweils perfekt passendes Plätzchen für Badespaß und Wasserfreuden.

Gunga Comic: Chillen im Badeurlaub in Dänemark

Baden in Dänemark

Wichtige Informationen rund ums Baden in Dänemark

Den Badeurlaub in Dänemark kann man an fast allen Stränden der über 7.300 Kilometer langen Küste verbringen. Wo die Blaue Flagge weht, darf man davon ausgehen, dass die Qualität des Meerwassers einwandfrei ist.

Flaches Meer an der Ostsee

Die Strände der dänischen Inselwelt sind bekanntlich ein Traumziel für große und kleine Badenixen und Wasserfrösche. Es gibt herrliche Ostseestrände, die beinahe endlos flach und seicht ins offene Meer hinausgehen. Hier ist das Baden grundsätzlich gefahrlos möglich und für Familien mit Kleinkindern bestens geeignet.

Vorsicht an der Nordsee

Nicht ganz so unbedacht sollte man sich dagegen in die weitaus raueren Fluten der Nordsee Dänemarks werfen. Das offene Meer kann sich durch die Gezeiten und gefährliche Strömungen als durchaus tückisch und sogar lebensbedrohlich erweisen. Daher sollte man an einigen Stellen besonders vorsichtig sein und vor allem auf die örtlichen Hinweis- und Verbotsschilder achten, die stets dreisprachig beschriftet sind. Flattert an einem Küstenabschnitt gar eine rote Fahne im Wind, sollte man sich hier aufs Sonnenbaden beschränken, um Gefahren für Leib und Leben auszuschließen. Derart gefährliche Gewässer trifft man am Eingang des Limfjords oder im Norden und Süden der Insel Fanö an. Hier sollte man gänzlich aufs Schwimmen verzichten. Auch am nördlichsten Zipfel von Dänemark, bei Skagen, wo die Ostsee und die Nordsee "zusammenfließen", sollte man der gefährlichen Strömungen wegen aufs Badevergnügen verzichten.

Surfing in der Nordsee bei Klitmøller
Surfing bei Klitmøller. © Mark Wengler / VisitDenmark's Media Center

Steife Brisen, hohe Wellen und viel Platz und an der Nordsee

Ähnlich wie ihre friesische Nachbarin in Deutschland ist auch die dänische Westküste an der Nordsee zwischen Skagen ganz im Norden und der Kleinstadt Skærbæk nahe der deutschen Grenze im Süden eine meist eher rauere Gesellin mit kräftigen Winden, sommerlichen Wassertemperaturen von selten über 20 Grad Celsius und einem im Vergleich zur Ostsee fast doppelt so hohen Salzgehalt von ca. 3,5%.

Geübte Schwimmer und Surfer

Somit eignet sich die auf dänisch "Vesterhavet" oder "Nordsøen" genannte Westküste der Regionen Nordjylland, Midtjylland und Syddanmark nach allgemeinem Dafürhalten auch eher für geübte und weniger kälteempfindliche Schwimmer und vor allem Surfer, welche die eher robusten Wind-, Wetter- und Wellenverhältnisse jedoch an so beliebten Surfspots wie Blavand, Skallingen, Vejers Strand, Borsmose, Henne Strand, Ringkobing, den Nissum-Fjord sowie die Stellen zwischen Lemvig und Hanstholm ganz in ihrem sportlichen Sinne nutzen.

Von imposanten Wellen mit bis zu vier Meter Höhe wird mitunter berichtet, als ebenso gut geeignete Abschnitte für alle möglichen Surfaktivitäten gelten auch diejenigen in, bei, auf bzw. um Thorsminde, Klitmøller, Hvide Sande, Vorupør, Aargab, Bork Havn, Ejsingholm, Fanø, Hemmet, der Jammerlandbucht, Rømø, Skaven Strand, Trend und Vandet Sø.

Doch nicht nur für die schnellen Bretter sind die meist sehr breiten Nordseestrände Dänemarks reserviert, auch Badegäste sind natürlich jederzeit willkommen, wenn sie einige grundlegende, sich zum Beispiel von Deutschland etwas unterscheidende Regeln beherzigen. So sind eifrig errichtete und eifersüchtig bewachte Strandburgen und vergleichbares Territorialverhalten an allen dänischen Stränden sehr verpönt, auch die Mitnahme von nicht angeleinten Hunden und anderen Haustieren wird überhaupt nicht gern gesehen und kann nach neuen Gesetzen zufolge sogar empfindlich bestraft werden.

Autostrände in Dänemark

Eher exotisch muten dagegen die zahlreichen sog. Autostrände an, an denen man mit dem eigenen Pkw und einer Geschwindigkeit von bis zu maximal 20 km/h fast direkt an das Wasser fahren kann, was natürlich gerne von Familien mit großer Ausrüstung, Wohnmobiltouristen, Drachenfliegern samt schwerem Sportgerät oder gehbehinderten Menschen genutzt wird. Bekannte und gut besuchte Strände dieser Art an der dänischen Nordseeküste findet man zum Beispiel in bzw. bei den Gemeinden:

Mit einem Tidenhub von lediglich ca. 50 cm fallen die Gezeiten in Form von Ebbe und Flut übrigens bei Weitem nicht so drastisch aus wie vor der Deutschen Bucht, wo sie leicht bis zu 4 Meter betragen können.

Viele Felsen und Fjorde, kleine Buchten und geschützte Strände an der Ostsee

Schon aus der kartografischen Vogelperspektive bemerkt man schnell und deutlich die großen geografischen Unterschiede der dänischen Ostseeküste im Vergleich zur oben kurz geschilderten Westküste an der Nordsee.

Sie ist speziell im Süden sowohl am Festland wie auch an den Inseln Fyn (Fünen), Lolland, Sjælland, Falster und Bornholm deutlich zerklüfteter und auch von zahlreichen Fjorden und Meerengen durchzogen, was sie an vielen Stellen deutlich besser vor dem Seewind schützt als ihre eher offene maritime Schwester im Westen. Auch der Salzgehalt ist mit ca. 1,7 % sehr viel geringer als in der Nordsee, dieser Umstand wie auch die meist nur relativ flach abfallenden Strände machen die östlichen dänischen Regionen natürlich vor allem für Familien mit noch kleinen und jüngeren Kindern zu einem attraktiven Ziel für einen Badeurlaub.

Eine gute und große Auswahl sowohl an Sand- wie auch Kieselstränden bietet zum Beispiel die jütländischen Halbinsel Djursland nördlich von Aarhus, die diese teilende Landsenke Kolindsund ist übrigens eine der bekanntesten Gewässer für Meerforellen und dementsprechend beliebt bei Anglern, auch der beliebte Femmøller-Strand liegt dort.

Ein Geheimtipp ist auch der 7 Kilometer lange und fast menschenleere Kattegatt-Strand in Rørvig östlich von Nykøbing Sjælland, wo FFK keinerlei Problem darstellt.

Kreidefelsen Møns Klint
Kreidefelsen Møns Klint. © Jesper Plambech / VisitDenmark's Media Center

Der Strand von Gilleleje wiederum ist sehr kinderfreundlich, weshalb er auch von vielen Hauptstädtern aus Kopenhagen regelmäßig in den Sommermonaten aufgesucht wird.

Eher für Jagd nach beeindruckenden Fotomotiven als für kindlichen Badespaß empfiehlt sich dahingegen die Steilküste Stevns Klint auf Seeland, das Gleiche gilt auch für die einzigen dänischen Kreidefelsen auf der Insel Møn.

Auch eher die Augen schweifen, als den Körper in die Fluten stürzen, sollte man an der stürmischen Nordspitze Grenen bei Skagen, wo man jedoch mit beiden Füßen in verschiedenen Meeren stehen und herrliche Sonnenuntergänge beobachten kann.

Fast schon einen legendären Ruf als Badeparadies genießt jedoch der 18 Kilometer lange und feinsandige Bøtø-Strand bei dem sehr populären Ferienort Marielyst an der Südküste der Insel Falster, durch seine weitläufigen Dünen, zahlreichen Unterkünfte aller Kategorien und nicht zuletzt die guten Fährverbindungen ist er auch bei deutschen Urlaubern außerordentlich beliebt.

Bornholm an der Ostsee

Schwimmen in der Ostsee Bornholms
Schwimmen in der Ostsee Bornholms. © Niclas Jessen / VisitDenmark's Media Center

Noch etwas weiter östlich als Falster liegt schließlich die nicht minder bei deutschen Touristen bekannte Insel Bornholm, die zwar größtenteils von eher felsigen Küsten und Kieselstränden dominiert wird, mit dem 25 Kilometer langen Strand von Dueodde zwischen Snogebæk und Boderne an der Südküste und seinen schier unendlich wirkenden Dünen auch ein wahres Paradies aus Sand, Wind und Meer bereithält, welches sogar in der Hauptsaison noch das ein oder andere versteckte Plätzchen für Pärchen bietet, der Abschnitt Jomfrugård ist als offizieller FKK-Strand ausgewiesen.

Gunga Comic: Vorsicht beim Baden in Dänemark

Einige wichtige Regeln zum Baden in Dänemark

Ansonsten darf man sich unbeschwert in die Fluten begeben, allerdings sollte man einige Vorsichtsmaßregeln beim Baden in Dänemark beachten, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

Nur ins Meer, wenn sie Schwimmen können

Die Grundregel hierfür lautet, dass man nur dann ins Meer gehen sollte, wenn man auch wirklich schwimmen kann. Ein leichter Seegang kann einen plötzlich vom Strand weg entführen und schon sind kräftige Schwimmbewegungen erforderlich, um wieder ans sichere Ufer zu gelangen.

Wer in Not ist, muss um Hilfe rufen

Wer in Not ist, muss um Hilfe rufen - aber bitte auch nur dann, um sich selbst und potenzielle "Retter" nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Auch die an den Stränden vorhanden Rettungsringe und Schwimmwesten sind nur für Notfälle gedacht und stellen keine Aufforderung zur bequemen Selbstbedienung dar.

Nie alleine ins offene Meer

Mit ein wenig Vorsicht ist das Baden im offenen Meer ein großer Genuss, der auch nicht mit dem gewaltigsten Swimmingpool vergleichbar ist. Wenn man stets darauf achtet, sich nie allein ins offene Wasser zu begeben und die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit kennt, ist das Baden an Dänemarks Stränden mit das Schönste, was ein Urlaub in Europa zu bieten hat.

5 wichtige Baderegeln

Die Baderegeln wurden vom dänischen Sicherheitsfond, dem sogenannten „TrygFonden” und der dänischen Schwimmunion in Zusammenarbeit mit internationalen Lebensrettungsorganisationen erarbeitet.

1. Lernen Sie schwimmen
Wer schwimmen kann, kann sich oft selber vor dem Ertrinken bewahren oder andere vor dem Ertrinken retten. Nichtschwimmer müssen im Wasser zu jeder Zeit sicherstellen, dass sie stets Bodenkontakt behalten und die Wasserverhältnisse ruhig sind.

2. Gehen Sie niemals alleine ins Wasser
Wenn Sie mit mehreren Personen im Wasser sind, können alle einander im Auge behalten und schnell reagieren, falls etwas geschieht. Dies gibt große Sicherheit für alle Beteiligten. Unterlassen Sie gefährliche Spiele im Wasser und rufen Sie niemals aus Spaß um Hilfe!

3. Beobachten Sie den Wind und das Wasser
Benutzen Sie Ihre Augen und Ihren gesunden Menschenverstand, bevor Sie sich ins Wasser begeben. Überprüfen Sie die Wassertiefe und behalten Sie die Windrichtung im Auge. Bei ablandigem Wind werden Schlauchboote, Gummitiere und Luftmatratzen äußerst schnell auf das hinaus getrieben. Es besteht außerdem ein erhöhtes Risiko für Verletzungen durch Feuerquallen. Bei auflandigem Wind erhöht sich das Risiko von strömungsbedingten Abflussrinnen / Prielen auf dem esboden, die mit einer kräftigen Sogwirkung einhergehen. Geraten Sie in diese Strömung, bewahren Sie bitte Ruhe und schwimmen Sie parallel zum Strand, bis die Strömung der Rinne nachlässt.

4. Machen Sie sich mit dem Strand vertraut
Ein neuer, Ihnen unbekannter Strand kann voller Überraschungen stecken, die mit bloßem Auge nicht sofort zu entdecken sind. Informieren Sie sich bei einem Einheimischen oder einem Rettungsschwimmer über die Besonderheiten an diesem Strand, bevor Sie ins Wasser gehen. Passiert vielleicht eine Schnellfähre diesen Abschnitt und verursacht große Wellen? Ist der esboden gleichbleibend flach oder gibt es plötzlich tiefer werdende Bereiche? Gibt es Molen oder Wellenbrecher, die Strömungen verursachen? Sie sollten außerdem auf Unterwasserriffe und eventuell giftige Tiere achten. Beachten Sie bitte unbedingt die am Strand aufgestellten Hinweisschilder und -tafeln sowie die grünen Hinweisschilder, auf denen die jeweilige Nummer des Strandabschnittes angegeben ist. Dies kann im Ernstfall Leben retten!

5. Lassen Sie nie Ihre Kinder aus den Augen
Bleiben Sie immer dicht bei Ihren badenden Kindern, damit Sie einander sehen und hören können. So können Sie im Ernstfall schnell eingreifen. Selbst größere Kinder, die bereits in einem Schwimmbad sicher schwimmen können, geraten angesichts von Wellen und esströmung leicht in Schwierigkeiten. Achten Sie also auf Ihre Kinder und lassen Sie sich hierbei nicht ablenken! 

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Letzte Aktualisierung am 11.11.2019.

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