Viele Urlauber nutzen die Gelegenheit, einen kurzen Ausflug nach Kopenhagen in das Programm für ihren Dänemarkurlaub im Ferienhaus mit aufzunehmen. Und dies mit Recht, Kopenhagen bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und besticht durch einen ganz besonderen Flair.

Ganz im Osten Dänemarks liegt Kopenhagen

Das Stadtgebiet verteilt sich auf mehrere Inseln, der größere und westliche Teil der Metropole befindet sich auf Seeland. Den östlichen Teil Kopenhagens bildet der nördliche Teil der Insel Amager zusammen mit einer Reihe kleinerer Holme. Rund 30 Kilometer Luftlinie von Kopenhagen entfernt liegt die schwedische Großstadt Malmö, nur der Öresund trennt die beiden Metropolen voneinander. Seit dem Jahr 2000 sorgen der Drogdentunnel und die Öresundbrücke für eine direkte Verkehrsverbindung. Von ganz Seeland aus und auch von den Inseln Møn und Falster ist Kopenhagen schnell zu erreichen. 

Kopenhagen
Kopenhagen

Genießen Sie in Kopenhagen einfach ein kühles Bier und ein Softeis in einem der unzähligen Straßencafés, lassen Sie das pulsierende Leben Kopenhagens und die Unbeschwertheit auf sich wirken, umgeben von eindrucksvollen Gebäuden der vergangenen Jahrhunderte. Verpassen Sie auf keinen Fall die tägliche Wachablösung am Schloss Amalienborg, der Residenz der königlichen Familie. Für jeden - ob Groß oder Klein - wird sie ein unvergessliches Erlebnis sein. Lassen Sie sich von der Geschichte Kopenhagens begeistern, die bis ins Jahr 1043 zurück reicht. 

Fakten zu Kopenhagen

Stand: April 2022
Gründung 1167
Landeshauptstadt seit 1443
Lage am Øresund, an der Ostküste der Insel Seeland
Einwohner rund 640.000 in der Stadt selbst sowie 1,34 Mio. in der Hauptstadtregion (Hovedstadsområdet), davon etwa 103.650 in Frederiksberg, das von Kopenhagen vollständig umgeben ist. Fast 20 % der Einwohner haben einen Migrationshintergrund, davon die Hälfte einen europäischen.
Fläche 90,10 km2
Bevölkerungsdichte 7.103 Einw./km2
Religion Knapp 60 % der Einwohner sind protestantisch.
Berühmte Töchter und Söhne Søren Kierkegaard (Philosoph), Asta Nielsen (Schauspielerin), Niels Bohr (Physiker und Nobelpreisträger), Ruth Berlau (Künstlerin und Brecht-Mitarbeiterin), Jørn Utzon (Architekt), Susanne Bier (Filmregisseurin), Mads Mikkelsen (Schauspieler), Helena Christensen (Model)
Touristen-Highlights Lage am Wasser, Kulturvielfalt, Radfahren
Website www.kk.dk (auf Dänisch), international.kk.dk (auf Englisch)
Kopenhagens Fahrradbrücke Cykelslangen, die "Fahrradschlange", verbindet die Stadt und transportiert Radfahrerinnen und Radfahrer über das Hafenbecken.
© Daniel Rasmussen - Copenhagen Media Center

Die Stadtviertel von Kopenhagen

Die Innenstadt von Kopenhagen

Großzügig vereinfacht lässt sich sagen, dass die Innenstadt dem Kopenhagen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts entspricht. Durch verschiedene Besiedlungszeiträume und Großbrände zeigt die Indre By erwartungsgemäß kein einheitliches Stadtbild.

 Isrealplatz in Kopenhagen
Der Isrealplatz im Stadtzentrum von Kopenhagen. Der Platz liegt genau zwischen dem üppigen Ørsted-Park und Kopenhagens beliebten Foodhallen, den Torvehallerne.
© Eleonora Costi - Copenhagen Media Center

Umgeben von einem halbkreisförmigen Kanal, zählt das älteste Siedlungsgebiet, Slotsholmen mit Schloss Christiansborg, ebenso dazu wie der erst ab 1749 weiter nördlich angelegte, damals für die Oberschicht vorgesehene Stadtteil Frederiksstaden, wo die Königsfamilie heute in Schloss Amalienborg lebt, sowie ein paar Streifen jenseits des früheren Stadtwalls.

Das sog. mittelalterliche Kopenhagen erstreckt sich zwischen Rathausplatz, Nørre Voldgade, Gothersgade und Kongens Nytorv. Viel Mittelalter blieb aber nicht, das älteste Wohnhaus datiert sogar aus dem späten 17. Jahrhundert. In diesem Areal gibt es erwartungsgemäß eine große Dichte an Läden und Lokalen. Sehr schön sind die Parks, die einst zu den Wallanlagen gehörten und vom Tivoli in Vesterbro über den Botanischen Garten bis zum Kastell einen grünen Gürtel (mit Lücken) ziehen. Beschaulich spazieren lässt es sich auch am Hafensund, seit dort keine Schiffe mehr entladen werden und der Fährhafen nach Norden abwanderte.

Am Sønder Boulevard in Vesterbro, Kopenhagen
Am Sønder Boulevard in Vesterbro
© Daniel Rasmussen - Copenhagen Media Center

Vesterbro

Mitte des 19. Jahrhunderts sorgten Industrialisierung und Frachtverkehr für wirtschaftlichen Aufschwung, worauf zunehmend Menschen aus ärmlichen, ländlichen Landesteilen ihr Glück in der Hauptstadt versuchten. Um möglichst rasch möglichst viele Neuankömmlinge unterzubringen, enstanden außerhalb des (später geschleiften) Stadtwalls die sog. Brückenviertel Vesterbro und Nørrebro. Spekulanten zogen Wohnkasernen von minderwertiger Bausubstanz hoch, in denen das soziale Elend vorprogrammiert war. Um 1900 teilten sich mehrere Arbeiterfamilien eine Wohnung, damals ohne Wasserleitung sowie mit primitiven Toiletten (im Treppenhaus).

Mit Freigabe der Pornografie 1968 siedelten sich viele einschlägige Läden und Lokale westlich des Hauptbahnhofs rund um die Istedgade an, was (zusammen mit den dürftigen Wohnverhältnissen) Vesterbro ein Schmuddelimage verlieh. Seit den 1990er Jahren wurden jedoch viele marode Wohnblocks modernisiert oder durch Neubauten ersetzt. Vesterbro gilt heute als hipper Stadtteil, wo es sich (noch) preisgünstiger als in der Innenstadt oder in den noblen Vororten im Norden leben lässt. Authentische Akzente setzen viele kleine Läden, Kneipen und Restaurants, darunter die größte Dichte an asiatischen Küchen.

Marathon in Nørrebro, Kopenhagen
Marathon in Nørrebro
© Matthew James Harrison - Copenhagen Media Center

Nørrebro

Auch Nørrebro ist ein Brückenviertel, was die Brückenfunktion zwischen dem Zentrum und der ehemaligen Stadtgrenze bezeichnet. In Entstehung und Entwicklung Vesterbro sehr ähnlich, setzte die Modernisierung in Nørrebro später und verzögert ein, da das stark studentisch gepägte Viertel mit einem hohen Migrantenanteil sehr um Milieu und bezahlbaren Wohnraum fürchtete. Sog. Autonome lieferten sich hier einige heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Dennoch gilt Nørrebro längst als begehrte Wohnadresse bei Bürgern nicht nur mit schmalem Budget. In dem Multikulti-Viertel sind die sozialen Gegensätze recht groß, ebenso wie die Vielfalt an Shopping und Gastronomie: Die vielen kleinen Läden bilden einen merklichen Kontrast zu dem geglätteten Standard, der sich zum Teil in der City breit gemacht hat. Wer nach Nørrebro zieht, mag das bunte Milieu, wobei die Integration bis heute keine reibungslose Erfolgsgeschichte ist.

Das familienfreundliche Østerbro in Kopenhagen verfügt über eine große Auswahl an guten Restaurants und gemütlichen Cafés  in Kopenhagen
Das familienfreundliche Østerbro verfügt über eine große Auswahl an guten Restaurants und gemütlichen Cafés
© Maria Sattrup - Copenhagen Media Center

Østerbro

Zwar ist Østerbro ein Brückenviertel wie das benachbarte Nørrebro, aber doch merklich anders. Bedingt durch die Nähe zu Frederiksstaden mit Schloss Amalienborg und Kastell, entstanden hier von Anfang an eher Bürgerhäuser als Wohnkasernen. Und in den einfacheren Wohnquartieren wurden eher Angestellte von Palast und Militär als Arbeiter untergebracht. Spannend verlief und verläuft die Umwandlung auf dem Areal des früheren Frei- und Nordhafens, wo neue Büro- und Wohnflächen nicht nur architektonisch für Aufsehen sorgen. Østerbro gilt als relativ wohlhabend.

Der Stadtteil ist mehr als doppelt so groß wie Nørrebro, hat aber nur etwa 15 % mehr Einwohner.  Hier erstreckt sich mit dem Fælledparken Kopenhagens größter Stadtpark. Anrainer sind das Nationalstadion Parken und das Reichshospital (in dem Lars von Triers Geister ihre Kreise zogen). Touristische Attraktionen und reizvolle Restaurants sind rarer gesät als in der City und anderen Vierteln – dafür hat sich das bekannteste Wahrzeichen der Stadt hier am Uferkai der Langelinie niedergelassen, die Kleine Meerjungfrau.

An der Hafenbrücke zwischen Christianshavn und Nyhavn
An der Hafenbrücke zwischen Christianshavn und Nyhavn
© Copenhagen Mediacenter

Christianshavn und Holmen

Anders als die City mit dem historischen Stadtkern, liegt Christianshavn östlich des Hafensunds. Um einen Handelshafen anzulegen, trieb man hier von 1617 an tausende Baumstämme in den Sumpfboden, schüttete Erde auf und baute einen Kanal mitten durch die neue Siedlung. Ab den 1660er Jahren befestigte man die Ostseite der Insel mit Bastionen und stationierte Militär, um die offene Flanke zum Øresund zu schützen. Inzwischen gehört Christianshavn administrativ zur Innenstadt, ist der Handelshafen Geschichte, das Viertel aber ähnlich angesagt wie Vesterbro – nur kleiner, überschaubar und dank vieler Uferzonen, Kanal (und Christiania) stark frequentiert.

Holmen

Christianshavns nördliche Inselnachbarn Holmen sind erst seit dem Ende des Kalten Kriegs für die Öffentlichkeit zugänglich; zuvor war hier Militär mit Streitkräften, Ausbildungszentren, Werft und Arsenalen stationiert. Heute ist die Präsenz der Marine stark reduziert, so dass große Flächen für begehrte Wohnlagen, Uni-Fakultäten (u.a. Musik und Architektur) und mehr frei geworden sind, wobei einige historische Militärgebäude einbezogen und zum Teil spektakulär modernisiert wurden. Ein Neubau ist die Oper am Hafensund, deren Außenarchitektur über die Bauzeit hinaus durchaus umstritten war. Das historische Wahrzeichen Holmens ist der Mastkran, weiter nördlich.

Amager Bakke / Copenhill - die künstliche Skipiste und das Freizeit-Wandergebiet, das im Oktober 2019 eröffnet wurde
Amager Bakke / Copenhill - die künstliche Skipiste und das Freizeitgebiet
© Astrid Maria Rasmussen - Copenhagen Media Center

Amager

Die immerhin 65 km2 große Insel Amager liegt gleich südlich von Christianshavn, das einst Amagers Nordspitze bildete und später durch den Wallgraben von ihr getrennt wurde. Über Jahrhunderte verloren sich einige Bauern- und Fischerdörfer auf Amager, bis die Großstadt expandierte und zum Beispiel den Großteil der Universität hier ansiedelte. Wer einen Flug zum Copenhagen Airport gebucht hat, landet in Kastrup auf Amager, um per Metro oder Zug in die Hauptstadt weiterzureisen – oder mit dem Zug über die Øresundverbindung nach Schweden.

Trotz des Flughafens stehen weite Teile auf Amager als Naherholungsgebiete hoch im Kurs, so das Naturrefugium Kalvebod Fælled, das Wäldchen Kongelunden und der Amager Strandpark. Im Osten schließen sich Bootshäfen und das Aquarium „Der blaue Planet“ an. Für Tagesbesucher rasch zu erreichen ist das Ufer Islands Brygge am Hafensund, gleich südlich von Christianshavn. Nach der Demontage der Hafenbahn unter Mitwirkung der Anwohner gestaltet, gilt Islands Brygge mit Hafenbad, Steg, Liegewiesen, Rast- und Spielplätzen, Kunst und mehr als Lebensqualität pur.

Ørestad

Während die Metro-Linie M2 den Flughafen ansteuert, fährt die M1 nach Ørestad, einem neuen, 310 ha großen Stadtteil mit überwiegend mehrgeschossigen Wohnhäusern, deren teilweise futuristisch anmutende Architektur international weite Kreise zieht. Wobei es hier nicht allein um Formen und Farben, sondern ebenso um die Funktion dahinter geht, auch was den Klimaschutz betrifft. Autos sollen in Ørestad übrigens von Parkhäusern aufgenommen werden – dafür gibt’s viel Platz zum Radfahren, Flanieren, Spielen, eben zeitgemäße Lebensqualität pur.

Frederiksberg
Frederiksberg
© Astrid Maria Rasmussen - Copenhagen Media Center

Frederiksberg

Als eigenständige Stadt in der Stadt ist Frederiksberg ein Kuriosum: Von Vesterbro, Nørrebro und weiteren Quartieren umgeben, fällt während einer Busfahrt recht bald der Unterschied zu den Brückenvierteln auf: In Frederiksberg gibt es mehr Bürgerhäuser und sogar Villen, da die Stadt jahrzehntelang als ein Rückzugsgebiet für Vermögende und Privilegierte fungierte. Inzwischen sind die Unterschiede zu den Nachbarn geringer geworden, und so leben mittlerweile fast 105.000 Einwohner auf den 8,7 km2 der Kommune, 12.000 mehr als noch vor 15 Jahren.

Ein beliebtes Ausflugsziel ist der weitläufige Park Frederiksberg Have. Er erstreckt sich unterhalb des auf einer Anhöhe thronenden Schlösschens Frederiksberg Slot (1709), das schon lange nicht mehr in royalem Gebrauch ist. Der Park wurde zunächst mehrfach umgestaltet und ist seit 1804 romantisch inspiriert. Weiher, Kanal und einige Bauten setzen hübsche Akzente; auf den riesigen Rasenflächen bleibt aber viel Platz für Sonnenanbeter und Zusammenkünfte. Der Zoo belegt den östlichen Zipfel der Grünanlage, die sich als Søndermarken hinter dem Schlösschen fortsetzt.

© manusama

Tipps für den Tagesbesuch in Kopenhagen

Bereits mehrmals wurde Kopenhagen als „Lebenswerteste Stadt der Welt“ ausgezeichnet. Kein Wunder, denn neben allen Annehmlichkeiten einer Weltstadt verfügt Kopenhagen über liebenswürdige Einwohner und ein behagliches Flair. Lernen auch Sie diese einzigartige Metropole während eines Urlaubs in Dänemark mit all ihren charmanten Facetten kennen und lieben!

Perfektes Wetter für Ihren Besuch in Kopenhagen

Damit Ihr Tagesausflug nach Kopenhagen ein voller Erfolg wird, sollten die geplanten Aktivitäten und das Wetter gut zusammen passen. Während die Besichtigung von Museen und Schlössern auch bei kaltem oder feuchtem Wetter uneingeschränkt möglich ist, machen Shoppingtouren oder ein Besuch des Tivoli bei sonnigem Wetter einfach mehr Spaß.

Von April bis in den Oktober hinein herrschen in Kopenhagen angenehm warme Temperaturen. Die wenigsten Regentage sind in den Monaten von April bis Juni zu erwarten. Im Juli und August steigen die Temperaturen auf über 20°C an und das Wasser lädt mit rund 16°C zum Baden ein. Von November bis Anfang März können die Temperaturen unter die 0°C-Marke fallen. Im Winter bieten sich deshalb vor allem Museums-, Restaurant- und Clubbesuche bei einem Tagesbesuch in Kopenhagen an, während Ihnen von Frühling bis Herbst alle Möglichkeiten offen stehen.

Den Kongelige Livgarde (dt.: Die Königliche Leibgarde)
Die Königliche Leibgarde
© Liaurinko - stock.adobe.com

Kulturausflug nach Kopenhagen

Historische und moderne Sehenswürdigkeiten vereinen sich in der dänischen Hauptstadt zu einem attraktiven Gesamtbild. Als Kulturliebhaber werden Sie von den Schlössern Christiansborg, Rosenborg und Amalienborg begeistert sein. Zahllose Museen ergänzen das kulturelle Angebot, wie beispielsweise das Dänische Nationalmuseum, das Arbeitermuseum oder das Zoologische Museum. Darüber hinaus gibt es viele Kunstausstellungen in Kopenhagen zu bewundern. 

Museen in Kopenhagen

Fast an jeder Ecke steht in Kopenhagen ein Museum, das interessante Einblicke in Kultur, Geschichte oder zeitgenössische Kunst gewährt. Das Dänische Nationalmuseum präsentiert einen Überblick über die gesamte Kulturgeschichte des Landes, während sich das Dänisch Jüdische Museum der rund 400-jährigen Geschichte der Juden in Dänemark widmet. Zu den beliebtesten der zahlreich vertretenen Kunstmuseen gehören das Staatliche Kunstmuseum, die Ny Carlsberg Glypothek und das Thorvaldsens Museum. Im Designmuseum wird Industriedesign und Kunstgewerbe präsentiert.

Louisiana Museum of Modern Art

Eines der beeindruckendsten Kunstmuseen Dänemarks ist das Louisiana Museum of Modern Art. Es liegt rund 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen in Humlebaek direkt am Öresund. Die Lousiana-Sammlung präsentiert mehr als 3.000 Kunstwerke aus der Zeit nach 1945. Zum Museum gehört auch ein weitläufiger Garten. Skulpturen, Landschaftskunst und die Gestaltung der Natur sind harmonisch aufeinander abgestimmt. Das Lousiana Museum of Modern Art ist dienstags bis sonntags für Besucher geöffnet.

 Der Blue Planet ist Nordeuropas größtes Aquarium und bietet eine Weltreise unter dem Meer für Kinder und Erwachsene an.
Den Blå Planet, Nordeuropas größtes Aquarium
© Viggo Lundberg - VisitDenmark Media Center

Das National Aquarium Dänemark - Den Blå Planet

Auch Europas größtes Aquarium liegt in Kopenhagen. Schon die raffinierte Bauweise der Anlage überzeugt: Aus der Mitte des Gebäudes verlaufen fünf Arme mit unterschiedlicher Thematisierung. Im National Aquarium Den Blå Planet erleben Sie Hammerhaie mit Rochen und Muränen, die in Tanks mit vier Millionen Litern Meerwasser schwimmen. Bunte Fische können Sie im Korallenriff bewundern. Aber auch Schmetterlinge und Vögel gehören zur Fauna des National Aquarium Dänemarks. Dank der Meerwasserkühlung und der Doppelverglasung zeigt sich die Anlage besonders energiesparend.

Design Museum Dänemark

Wer sich für moderne, zeitgenössische Kunst interessiert, sollte dem Dänischen Design Museum einen Besuch abstatten. Wechselnde Ausstellungen befassen sich mit typisch dänischem Design des Goldenen-Design-Zeitalters und industriellem Design und Kunsthandwerk der Gegenwart. Aber auch wechselnde, internationale Kunst kann im Design Museum bewundert werden.

Beim Runden Turm (Rundetaarn, 17. Jahrhundert) in Kopenhagen
Beim Runden Turm (Rundetaarn) in Kopenhagen
© Kim Wyon - VisitDenmark Media Center

Das Nationalmuseum

Ausflüge in die Steinzeit, in die Wikingerzeit und das Leben im Mittelalter und der Renaissance können Sie im dänischen Nationalmuseum unternehmen. Aber auch die moderne dänische Geschichte wird hier beleuchtet. Das Nationalmuseum liegt in den Räumlichkeiten des Fürstenpalasts aus dem Jahr 1744. Die eleganten Räumlichkeiten werden heute nicht mehr von der königlichen Familie genutzt. Im Nationalmuseum finden sie große ethnographische Sammlungen von klassischen und nahöstlichen Altertümern. Außerdem gehören ein Spielzeugmuseum und die Münz- und Medaillensammlung zu den ständigen Ausstellungen im Museum. In der Ausstellung über die dänische Antike gibt es prominente nationale Schätze wie der 3000 Jahre alte Sun Chariot oder das Egtved-Mädchen aus der Bronzezeit. Aus dem ersten Jahrhundert nach Christus stammt die Huldremose-Frau. Der Nachwuchs wird das Kindermuseum lieben. Hier gehen Wikinger auf die Reise und Ihre Kinder können einen Ausflug in die Schule der Vergangenheit unternehmen.

Der runde Turm

Christian, der IV. war der Baumeister des runden Turms aus dem 17. Jahrhundert. Der Turm wird heute noch von Amateurastronomen als Observatorium genutzt. Aber auch als Aussichtsplattform ist der runde Turm sehr beliebt, bietet er doch einen fantastischen Ausblick auf die Altstadt von Kopenhagen. Doch bevor Sie mit dieser Panoramaaussicht belohnt werden, gilt es entlang der Außenmauer 269 Meter nach oben zu steigen. Der Turm selbst hat eine Höhe von 36 Metern. Im Turm finden Sie eine Bibliothek, in der einst die gesamte Büchersammlung der Universität von Kopenhagen untergebracht war. Heute finden Sie in dieser Halle auch Ausstellungen über die Kunst und Kultur Dänemarks. Wenn Sie auf dem Glasboden des Turms stehen, haben Sie das Gefühl 25 Meter über dem Boden zu schweben. Aber keine Sorge: Das Glas hat eine Stärke von 50 Millimetern und kann bis zu 900 Kilogramm pro Quadratmeter tragen.

SMK – Dänische Nationalgalerie
Das SMK ist das größte Kunstmuseum Dänemarks.
© Daniel Rasmussen - Copenhagen Media Center

Die Dänische Nationalgalerie

SMK – so lautet der Name der dänischen Nationalgalerie. Diese Abkürzung steht für „Statens Museum for Kunst“. Hier finden Sie dänische und internationale Kunst aus den vergangenen sieben Jahrhunderten. Von den europäischen Klassikern der Renaissance bis zur Vielfalt der modernen und zeitgenössischen Kunst, finden Sie eine große und vielfältige Auswahl. Zu den ausgestellten Künstlern gehören Nolde, Anna Ancher, Rubens und Matisse.

Ny Carlsberg Glyptotek

Das Museum Ny Carlsberg Glyptotek liegt im Herzen von Kopenhagen und stellt sowohl antike, als auch moderne Kunst in einer einzigartigen Umgebung aus. Das Kunstmuseum wurde schon im Jahr 1888 gegründet. Sie finden hier Sammlungen aus dem Altertum griechischer, ägyptischer und römischer Kunst, aber auch Malerei und Skulpturen aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert können sie bewundern. Eine Pause legen Sie dann im schönen und groß angelegten Wintergarten, mit dem Café Glyptoteket, ein. Lassen Sie die künstlerischen Eindrücke bei einem Kaffee oder einen Stück Kuchen nachwirken.

Kulturnacht in Kopenhagen
Kulturnacht in Kopenhagen
© Martin Heiberg - VisitDenmark Media Center

Das Arken Museum für moderne Kunst

Schwerpunkte des Arken Museums für moderne Kunst sind große Künstler der Moderne und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Dabei finden etablierte Künstlerinnen und Künstler ebenso Berücksichtigung wie junge Talente. Das Arken-Gebäude liegt am Køge Bay Beach, nur wenige Kilometer südlich von Kopenhagen. Sie finden im Museum mehr als 400 Werke aus Dänemark und der ganzen Welt. Die herausragende Architektur des Museums ist natürlich auch bereits ein Kunstwerk für sich.

Das Dänisch Jüdische Museum

Die Ausstellung des Dänisch Jüdischen Museums zeigt das Leben der Jüdischen Bevölkerung der letzten 400 Jahre in Dänemark. Gegliedert ist die Ausstellung in fünf Themenbereiche: Ankünfte, Standpunkte, Mizwa, Traditionen und gelobte Länder. Daniel Libeskind, der weltberühmte Architekt, hat das Museum mit entworfen und den neuen Eingangsbereich gestaltet. 

Das Freiheitmuseum in Kopenhagen
© Mellanie Gandø - Copenhagen Media Center

Das Freiheitmuseum

2020 und damit exakt 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs öffnete der Neubau des Freiheitsmuseums, das sich mit den Jahren 1940-45 befasst, als Dänemark von deutscher Wehrmacht und Gestapo besetzt war. Der größtenteils unterirdisch angelegte Bau symbolisiert den dänischen Widerstand aus dem Untergrund heraus. Die Besucher folgen den Spuren von vier Widerstandskämpfern und einem dänischen Nazi, die alle tatsächlich gelebt haben. Bereits der Vorgänger dieses Museums profitierte von der engen Verbindung mit der historischen Forschung, die auch überraschende Erkenntnisse herausfand. Gut möglich, dass Ihre Museumsführung zurzeit Geschichte studiert und allein schon deshalb hochmotiviert ist. Sie können die spannende Multimediaausstellung aber auch allein erkunden.

Freilichtmuseum Frilandsmuseet
Freilichtmuseum Frilandsmuseet
© Brittany Overgaard - Copenhagen Media Center

Das Freilichtmuseum Frilandsmuseet

Mit einer Fläche von mehr als 86 Hektar gilt das Freilichtmuseum Frilandsmuseet als eines der größten der Welt und ist dazu  noch eines der ältesten. Mehr als 50 Bauernhöfe, verschiedene Mühlen und eine Vielzahl an Häusern aus der Zeit von 1650 bis 1940 warten hier auf Sie. Auch die umliegende Landschaft und die Gärten wurden so gestaltet, dass sie einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des ländlichen Lebens geben. Dieser Blick in die Vergangenheit beschränkt sich nicht nur auf Kopenhagen, sondern umfasst fast alle Regionen Dänemarks bis hin zu den Provinzen Südschweden und Norddeutschland. Das Freiluftmuseum liegt nur wenige Kilometer von Kopenhagen entfernt und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Der Blick zu den Sternen im Tycho Brahe Planetarium

Eine 1.000 Quadratmeter große Kuppel entführt Sie in die Welt der Sterne. Aber nicht nur der Weltraum, sondern auch die Ära der Dinosaurier, ein Blick unter den Meeresspiegel und andere Highlights werden (meist auf Dänisch) präsentiert. Sie können beim Ticketverkauf aber auch Kopfhörer leihen, über die Sie die Veranstaltungen in englischer Sprache verfolgen können.

Experimentieren im Experimentarium

Effektives Lernen bedeutet nicht nur zuzuhören, sondern auch Experimente hautnah zu erleben und dieses Prinzip verfolgt auch das Experimentarium in Hellerup. Dieses moderne Wissenschaftszentrum liegt ungefähr 6 Kilometer nördlich vom Zentrum Kopenhagens. Ob interaktives Filmtheater oder der Tunnel der Sinne, ob Architektur, Mathematik oder Naturwissenschaften, im Experimentarium erleben Sie Wissen mit allen Sinnen. Egal, ob Sie jung oder alt sind, das Wissenschaftszentrum hält für jeden Besucher interessante Experimente und Ausstellungsstücke bereit.

Botanischer Garten in Kopenhagen
© Kim Wyon - VisitDenmarks Media Center

Botanischer Garten

Im Zentrum von Kopenhagen finden Sie den botanischen Garten. Mit einer Fläche von etwa 10 Hektar und einer Vielzahl von historischen Gewächshäusern ist der Garten schon seit dem Jahr 1600 bekannt. Aber erst im Jahre 1870 erreichte die Anlage den heutigen Standort. Mehr als 13.000 unterschiedliche Pflanzen warten hier auf Freunde der gepflegten Flora. Von den 27 Gewächshäusern ist das alte Palmenhaus aus dem Jahre 1874 mit seiner 16 Meter hohen Wendeltreppe das markanteste Bauwerk.

Zoologisches Museum

Im zoologischen Garten können Sie die antike Tierwelt kennen lernen. Wandern Sie vorbei an Wollhaar-Nashörnern und Riesenhirschen, erleben Sie Mammuts und Steppen-Bisons. Präparierte Tierskelette können Sie im National History Laboratory erleben und teilweise sogar anfassen. Die Ausstellung richtet sich nach den Konzepten von Charles Darwin und präsentiert die Geschichte der Tiere im Sinne der Evolution, die bei den Fossilien beginnt und bis zu den Primaten führt. Wechselnde Ausstellungen machen auch den wiederholten Besuch zu einem spannenden Erlebnis.

Geologisches Museum

Wer nicht nur wie Hans-Guck-in-die-Luft mit dem Blick zum Himmel schweift, sondern sich auch für jene Schätze interessiert, die am Boden liegen, für den ist ein Besuch im geologischen Museum sicherlich von großem Interesse. Im Naturhistorischen Museum von Dänemark entdecken Sie seltene Steine, Meteoriten und Fossilien. Natürlich darf auch der Stein, der vom Mond auf die Erde gebracht worden ist, nicht fehlen. Das geologische Museum hat auch einige Kuriositäten des königlichen Kabinetts aus dem 17. Jahrhundert zu bieten, die von abenteuerlichen Expeditionen in ferne Welten stammen.

Die Vielfalt in der Straße Jægersborggade erleben

Die Jægersborggade im Stadtteil Nørrebro hat sich zu einer der angesagtesten und lebendigsten Straßen Kopenhagens entwickelt. Heute beherbergt die kleine Wohnstraße rund 40 Kunstgalerien, Bioläden, Designer für Vintage-Kleidung, Keramik und Schmuck sowie Weinbars, Cafés und Restaurants. Neben dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Relæ, finden Sie in der Jægersborggade finden Sie auch die einzige Karamell-Küche Kopenhagens, Karamelleriet, Meyers Bakery, Ro Chokolade, Manfreds Weinbar und die unterirdische Weinbar Terroiristen.

© Arndale - stock.adobe.com

Highlights in Kopenhagen -
Attraktionen und Sehenswürdigkeiten

Es kann sich schon lohnen, bei der Terminierung des nächsten Urlaubs einen Blick auf den Veranstaltungskalender von Kopenhagen zu werfen. Dann können Sie Events, wie das Kopenhagener Jazz-Festival oder das Roskilde Festival miterleben oder während der Kulturnacht durch die hell erleuchteten Straßen Kopenhagens ziehen und kulturelle Highlights besuchen.

Bakken – der älteste Freizeitpark der Welt

Schon seit 1583 vergnügen sich die Menschen im Freizeitpark Bakken. Mit 2,7 Millionen Besuchern ist Bakken bis heute auch einer der erfolgreichsten Freizeitparks von Dänemark. Die Holzachterbahn Ruschebanen aus dem Jahr 1932 ist bis heute in Betrieb. Umgeben von einer schönen Grünanlage mit rund 400 Jahre alten Bäumen und mehr als 2000 freilaufenden Hirschen begeistert der Park heute mit Riesenrädern, Freifalltürmen oder einer Fahrt in der Pferdekutsche. Am Abend gibt es klassisches Kabarett und die singenden Mädchen zu erleben.

Elefantenhaus, Kopenhagener Zoo
Elefantenhaus, Kopenhagener Zoo

Kopenhagener Zoo

Bei einem Tagesbesuch in Kopenhagen gehört ein Besuch des Tiergartens zu den schönsten Unternehmungen, die Sie mit der ganzen Familie machen können. Der Zoo in Kopenhagen ist der älteste des ganzen Landes und europaweit einer der ältesten. Er bietet mehr als 3.000 Tieren 264 verschiedener Arten ein Zuhause, von exotischen Vögeln über niedliche Affen bis hin zu riesigen Elefanten. Erleben Sie Nashörner, Krokodile und Schlangen im 1.500 Quadratmeter großen Regenwald.

Zu den Höhepunkten des Tierparks gehören Norman Fosters Elefantenhaus, in welchem Elefanten beim Baden beobachtet werden können, und der Arktische Ring, der so angelegt wurde, dass Eisbären, Seehunde und Nordatlantikvögel sowohl außerhalb als auch im Wasser hervorragend beobachtet werden können. Darüber hinaus verfügt der Tierpark über Europas größten Kinderzoo mit Tieren zum Streicheln und Ponyreiten. So kann im Kinderzoo Ihr Nachwuchs Zwergziegen und Nutztiere hautnah kennen lernen und Sie können über die trainierten Pferde bei der Fütterung staunen.

Der Schwarze Diamant in Kopenhagen
Der Schwarze Diamant
© Martin Heiberg - Copenhagen Media Center

Der Schwarze Diamant

Der Schwarze Diamant war 1999 der erste Blickfang, den die neue Bebauung beidseits des Hafensunds hervorbrachte. Es handelt sich um den Anbau der Königlichen Bibliothek, mit deren Altbau er durch einen hoch angelegten, verglasten Gang verbunden ist. Geschaffen aus Glas und schwarzem Granit, spiegelt sich die Fassade bei Sonne glitzernd im Hafenwasser. Ein architektonischer Kunstgriff sind die schrägen Außenwände und unregelmäßig eingelassenen Fenster, die den glatten Kubus trotz seiner enormen Fläche nicht zu klobig wirken lassen.

Die Innenarchitektur fügt sich nahtlos an. Ohne ein Ticket lösen oder Tasche/Rucksack abgeben zu müssen, gelangen Sie im hohen Atrium über Rolltreppen hinauf zum Aussichtsplatz – der Blick hinaus auf Hafensund und Kanal drüben in Christianshavn hinterlässt einen bleibenden Eindruck, die Linien zu beiden Seiten im Atrium sollen ein aufgeschlagenes Buch symbolisieren. Übrigens ist auch der Gang zum Altbau und dort ein erster holzgetäfelter Lesesaal zugänglich.

Das Dänische Architekturzentrum befindet sich an zentraler Stelle in BLOX und bietet Ausstellungen, Führungen, Veranstaltungen, einen Designshop, ein Café sowie Konferenz- und Unterrichtsräume.
Das Dänische Architekturzentrum befindet sich an zentraler Stelle in BLOX
© Michael Levin - Copenhagen Media Center

Auch das im Süden benachbarte, aus verschachtelten, verglasten Rechtecken bestehende Gebäude ist ein Blickfang, ohne jedoch die Brillianz schwarzen Granits zu erreichen. BLOX (2018) ist eine städtische Begegnungsstätte, mit Lokalen, Aussichtsterrasse, Fitnesscenter und mehr. Die ideenreichen Spielflächen verraten die Beteiligung der Architektenzunft. Und tatsächlich, auch das Dansk Arkitektur Center (DAC) unterhält hier Räume für Konferenzen und Ausstellungen, die sich zum Teil am BLOX-Konzept orientieren.

Der Hafen Nyhavn in Kopenhagen
Der Hafen Nyhavn in Kopenhagen

Der Hafen Nyhavn

Einst ein lebhafter Handelshafen ist der Nyhavn heute ein Treffpunkt für die Menschen aus Kopenhagen und für Touristen. Hier finden Sie eine vielfältige Auswahl an Pubs und Bierstuben. Die meisten Häuser erstrahlen heute bestens renoviert in der historischen Bauweise. Am Kanal können Sie an manchen Tagen den Klängen der Jazzmusik lauschen und eine gute Mahlzeit genießen. Das älteste Gebäude aus dem Jahre 1681 finden Sie an Hausnummer 9. Dieses Gebäude sieht heute noch (fast) so aus wie am Tag seiner Erbauung. Entlang der Quais von Nyhavn finden Sie die Häuser von so manchem prominenten Künstler. Auch der dänische Märchenautor Hans Christian Andersen lebte hier und schrieb in Nyhavn seine Geschichten „Das Zündkästchen“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“. Bunt beleuchtet zeigt sich der Nyhavn an Weihnachten. In dieser Zeit werden von den Cafés und Restaurants verschiedene dänische Weihnachtsspezialitäten angeboten.

Schloss Amalienborg
© Martin Heiberg - VisitDenmarks Media Center

Kopenhagens Schlösser

Die zahlreichen Schlösser Kopenhagens sind immer einen Besuch wert. Sie entführen die Gäste in vergangene Zeiten und klären gleichzeitig über die Rolle des dänischen Königshauses heute auf. Die Schlösser erfüllen allerdings nicht nur repräsentative oder touristische Zwecke, so sitzt beispielsweise das dänische Parlament in den Gebäuden des Schlosses Christiansborg.

Schloss Amalienborg in Kopenhagen
Schloss Amalienborg in Kopenhagen
© tagstiles.com - stock.adobe.com

Das Schloss Amalienborg

Viele Geschichten über das königliche Leben hat das Schloss Amalienborg zu erzählen. Besonders spektakulär ist die Wachablösung vor dem Schloss, die jeden Mittag um 12 Uhr stattfindet. Auf dem Palastplatz finden Sie die Statue von König Frederik V. aus dem Jahre 1771. Die Innenräume des Schlosses werden teilweise auch als Amalienborg Museum genutzt. Hier können Sie sich über die vergangenen 150 Jahre königlicher Herrschaft informieren. Sehr interessant ist auch der Gartenraum, in dem Sie erfahren können, wie die königlichen Pflichten im 21. Jahrhundert aussehen. Nicht an jedem Tag sind die königlichen Empfangsräume für Touristen geöffnet, denn diese sind auch immer noch für repräsentative Zwecke in Gebrauch.

Schloss Christiansborg

Auf der kleinen Insel Slotsholmen mitten in Kopenhagen liegt das Schloss Christiansborg. Einige Teile des Bauwerks werden bis heute von der königlichen Familie für verschiedene Veranstaltungen genutzt. So werden zum Beispiel Botschafter aus dem Ausland im ovalen Thronsaal von der dänischen Königin empfangen. Die Alexandra Hall wird dann für das offizielle Abendessen genutzt. Der große Saal, mit einer Vielzahl von interessanten Wandteppichen, ist für Besucher geöffnet. Wenn Sie die Räumlichkeiten besichtigen wollen, benötigen Sie ein entsprechendes Ticket für den Eintritt, die Führungen sind dann kostenlos.

Die Ruinen von Christiansborg

Die Burg, von Erzbischof Absalon erbaut, wird in das 12. Jahrhundert datiert. Umgeben von einer stolzen Mauer war die Burg vor allem als Schutz vor Piraten angelegt worden. Im blauen Turm wurden politische Gefangene und Kriminelle eingeschlossen. Die Überreste von der Burg und dem Kopenhagener Schloss wurden beim Anlegen der Grundmauern des heutigen Schlosses Christiansborg durch Zufall entdeckt.

Die königlichen Ställe am Schloss Christiansborg

Seit dem Jahr 1740 gibt es die königlichen Ställe am Schloss Christiansborg. In Blütezeiten wohnten hier bis zu 250 königliche Pferde. Heute hausen hier noch etwa 20 Tiere. Wenn Partys im Schloss Christiansborg veranstaltet werden, dann haben auch die Pferde eine große Show zu bieten.

Schloss Rosenborg (dänisch Rosenborg Slot)
Schloss Rosenborg in Kopenhagen
© radiokafka - stock.adobe.com

Das Schloss Rosenborg

Auf die stolze Zeit von 400 Jahren kann das Schloss Rosenborg zurückblicken, das mitten in Kopenhagen liegt. Es wurde im frühen 17. Jahrhundert von König Christian IV erbaut. Besonders interessant an dem Schloss ist der Rittersaal mit drei silbernen Löwen, Wandteppichen und dem Krönungs-Thron. Lernen Sie den privaten Schreibschrank des Königs kennen und werfen Sie einen Blick in sein Badezimmer. Wachsfiguren der ehemaligen königlichen Bewohner erfüllen die Räumlichkeiten mit Leben. Auch die mit Juwelen verzierten Kronen der dänischen Könige und Königinnen sind hier ausgestellt. Auf verschiedenen ausgestellten Porträts können Sie den königlichen Familien direkt in die Augen sehen.

Die Oper in Kopenhagen von Innen
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Hochkultur in Kopenhagen

Wer sich während seines Aufenthalts eine körperliche Pause gönnen möchte und dabei Geist, Augen und Ohren in den Genuss von Ballett- oder Orchesteraufführungen bringen möchte, dem mangelt es in Kopenhagen nicht an hervorragenden Möglichkeiten.

Die Oper in Kopenhagen
Die Oper in Kopenhagen
© Ty Stange - Copenhagen Media Center

Das Opernhaus

Das Opernhaus von Kopenhagen öffnete im Jahre 2005 seine Pforten. Hier können Sie bekannte Arien hören, aber auch so manche Ballettaufführung. Sinfoniekonzerte runden die Vielfalt des Angebotes ab. Das Opernhaus war eine Spende von Mærsk Mc-Kinney Møller, dem vermutlich reichsten Mann Dänemarks. Die Kosten für die Oper betrugen ungefähr 335 Millionen Euro geschätzt. Das Gebäude liegt auf der Insel Dokøen, einem ehemaligen Militärgelände, das sich gegenüber des Königsschlosses Amalienborg befindet.

Die königliche Kapelle Kopenhagen

Als das älteste Orchester der Welt ist die königliche Kapelle Kopenhagen bekannt. Dieses 120-Personen Sinfonieorchester wurde im Jahre 1448 gegründet. Die königliche Kapelle hat ihren Sitz im königlichen Theater. Ausgezeichnet mit dem dänischen Grammy Award setzt die königliche Kapelle in ihren Darbietungen sowohl auf populäre Werke von der Wiener Klassik bis zur Moderne, als auch auf Kompositionen weniger bekannter Komponisten.

Das dänische Nationalsymphonie Orchester

Seit 1925 gilt das dänische Nationalsymphonie Orchester als ein Flaggschiff der dänischen Hochkultur. Dirigenten, wie Nicolai Malko, Thomas Dausgaard, Herbert Blomstedt und Rafael Frühbeck de Burgos haben die Klangfarbe des Orchesters geprägt, die heute als unverwechselbar gilt. Von klassischen Klängen über die Romantik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts, setzt das Orchester vor allem auch Akzente der dänischen Musik von Musikern wie Carl Nielsen und Niels W. Gade bis zu jungen dänischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Das Schauspielhaus verfügt über drei Bühnen: Store Scene, Portscene und Lille Scene mit einer Gesamtkapazität von 1000 Plätzen.
Das Schauspielhaus verfügt über drei Bühnen: Store Scene, Portscene und Lille Scene mit einer Gesamtkapazität von 1000 Plätzen.
© Ty Stange - Copenhagen Media Center

Das Schauspielhaus am Hafensund

Das 2008 eröffnete Schauspielhaus (Skuespilhuset) steht wie die Oper direkt am Hafensund, jedoch ihr – schräg – gegenüber, ganz nahe an der Einfahrt zum Kanal Nyhavn. Von außen dominieren Ziegelstein und Glas, in dem sich das Hafenwasser spiegelt. Drinnen im größten Saal sitzen die 650 Zuschauer im Halbrund und auf Rängen alle nahe der Bühne, schaffen geschichtete Steinplatten ein Feeling wie in einer Höhle und tragen zur vortrefflichen Akustik bei.

Da die meisten deutschsprachigen Touristen wegen der Sprachbarriere kaum einer Aufführung auf der großen Bühne beiwohnen werden, bleiben ihnen zur Besichtigung nur die jährliche Kulturnacht (Eintritt frei) sowie die raren Führungen.

Opernhaus in Kopenhagen

Veranstaltungen in Kopenhagen

Nicht nur die Freunde der klassischen Musik kommen in Kopenhagen auf ihre Kosten. Auch Rockkonzerte und Jazz-Festivals werden neben zahlreichen anderen Veranstaltungen angeboten.

Das internationale Kopenhagener Jazz-Festival

Internationale Musikfans finden sich jedes Jahr in Kopenhagen zum internationalen Kopenhagener Jazz-Festival ein. Dieses Ereignis im Juli dauert jeweils zehn Tage. Das Großereignis erstreckt sich auf mehr als 100 Veranstaltungsorte und bietet rund 1000 Konzerte. Ob in den Cafés, im Konzertsaal oder einfach auf der Straße, überall wird in dieser Zeit Jazz gespielt.

Die jährliche Kulturnacht

Einmal im Jahr bietet Kopenhagen die jährliche Kulturnacht an. Der Besucher erwirbt hierbei eine Plakette, die ihm den Eintritt in zahlreiche besondere Veranstaltungen, in Ausstellungen, Museen, zu Theaterstücken und vielem mehr berechtigt. Die Kulturnacht findet in der Regel im Herbst statt. In dieser Nacht sind alle Straßen der Hauptstadt hell erleuchtet und auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind für die Inhaber der Plakette an diesem Abend kostenlos.

Ølfestival København - Dänisches Bierfest

Bierliebhaber treffen sich einmal jährlich in der alten Lokomotivwerkstatt in Kopenhagen und probieren die neuesten Kreationen, testen das traditionelle Gebräu und vergnügen sich bei Musik und Tanz. Lassen auch Sie sich inspirieren.

Kopenhagen bei Nacht
© Thomas Rousing - VisitDenmarks Media Center

In angesagten Clubs den Kopenhagen-Ausflug ausklingen lassen

Was kann es schöneres geben, als nach einem interessanten Tag in Kopenhagen den Abend in einer trendy Bar oder einer heißen Diskothek ausklingen zu lassen? Dort können Sie ausgelassen tanzen oder einfach nur gemütlich einen Cocktail trinken. Die Cocktailbar Holmens Kanal in der gleichnamigen Straße serviert dienstags bis samstags eine große Auswahl an farbenfrohen Drinks und Cocktails zu stimmungsvoller Musik. In der Istegade lädt die Bar Simpelt V zum Bier und einer Zigarette ein, denn das Rauchen in den Innenräumen ist erlaubt. Geöffnet ist die Bar ebenfalls von Dienstag bis Samstag.

Während der Sommermonate ist der Beach Club Halvandet nahe des Hafens der perfekte Ort, um Ihren Tagesausflug nach Kopenhagen ausklingen zu lassen. Kühle Getränke und chillige Musik gepaart mit einer großartigen Atmosphäre schaffen das perfekte Ambiente. Darüber hinaus werden sportliche Aktivitäten, wie Volleyball, Minigolf, Basketball, Fußball, Pétanque und Kajak-Polo, angeboten. Wenn Sie dagegen die Nacht durchtanzen möchten, bietet sich ein Besuch des Bakken Kbh im alten Schlachthofviertel an. An fast jedem Wochenende des Jahres finden hier Events mit Live-Musik statt. Freunde der elektronischen Musik werden sich in der Culture Box wohlfühlen. Auf drei Floors wird in dem an der Kronprinsessegade gelegenen Club freitags und samstags open end gefeiert.

Kanal in Christianshavns
© Daniel Rasmussen - Copenhagen Media Center

Tagesprogramme für den Aufenthalt in Kopenhagen

Tagesprogramm für Familien mit Kindern

  • Tivoli
  • National Aquarium - Den Blå Planet
  • Copenhagen Zoo
  • Experimentarium. Besonders geeignet bei Schlechtwetter.
  • Außerdem: Spielplätze in hochwertiger Ausstattung finden sich zuhauf in der Stadt, u.a. in Grünanlagen wie Kongens have, Ørstedspark oder an der Langelinie. Als ideenreich und unkonventionell gilt der Spielplatz am BLOX, Innenstadt, Bryghuspladsen.
National Aquarium, Den Blå Planet ist Nordeuropas größtes Aquarium mit Tausenden von Tieren und sieben Millionen Litern Wasser.
© Viggo Lundberg - Copenhagen Media Center

Tipps für historisch Interessierte

  • Nationalmuseum
  • Freiheitsmuseum
  • Dänisch Jüdisches Museum
Edition Copenhagen ist eine der führenden lithografischen Werkstätten der Welt. Im Laufe der Jahre haben sie mit Hunderten von Künstlern zusammengearbeitet,
© Mellanie Gandø - Copenhagen Media Center

Empfehlungen für Kunst-Liebhaber

  • Dänische Nationalgalerie
  • Ny Carlsberg Glyptotek

Für Design-Liebhaber

  • Design Museum Dänemark
  • Illums Bolighus
  • Ørestad, Stadtteil auf Amager.

Interessantes für Architektur-Liebhaber

  • Der Schwarze Diamant
  • Ørestad
  • Holmen
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Die Freistadt Christiania

Ganz anders als der Rest Kopenhagens wirkt die "Freistadt Christiania", die sich als autonomer Stadtteil definiert. Christiana ist eine alternative Siedlung und autonome Gemeinschaft im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn. Im Laufe ihres Bestehens hat sie des Öfteren für Schlagzeilen gesorgt. Das ehemalige Militärgelände wurde Mitte des 20. Jahrhunderts vom Militär verlassen und dann im Jahre 1971 von einer Gruppe von Hippies besetzt, da damals wie heute bezahlbarer Wohnraum in Kopenhagen knapp war. In Christiania entwickelte sich so ein progressiver und freier Lebensstil, von der Hippiebewegung geprägt. Die Regeln dieser Gesellschaft entwickelten sich völlig unabhängig von den dänischen Normen, wodurch es im Laufe der vergangenen 40 Jahre häufiger zu Konflikte und Zusammenstöße mit dem dänischen Staat und der Kirche kam.

Christiania wird weiterhin von den Bewohnern selbst verwaltet, unabhängig von den staatlichen Behörden. Eine Polizei gibt es ebenso wenig wie Hauseigentum. Da Autos und Motorräder in der Freistadt nur zu Transportzwecken genutzt werden dürfen, können Sie während gemütlicher Spaziergänge in Ruhe die Einzigartigkeit von Christiania entdecken. Die vielen von den Bewohnern selbst gestalteten Gebäude in Christiania locken mit ihrer Originalität viele Touristen und Neugierige an. 

Die Freistadt der Künstler

Christiania zieht auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler an. So finden Sie in Christiania so manche Kunstgalerie, Musiklokale und ungewöhnliche Häuser, die von den Bewohnern und Bewohnerinnen selbst erbaut worden sind. Auch Bio-Restaurants haben sich in Christiania angesiedelt. Neben den alternativen Läden, Werkstätten und Restaurants, sowie der einzigartigen Kultur, finden Sie oft spontane, aber leidenschaftliche Darbietungen und Performances vor.

Bitte nicht fotografieren

Fotoapparate sind in der Freistadt Christiania nicht gerne gesehen. Vor allem in der Gegend um die Pusher Street sollten Sie Ihr Handy oder die Kamera am besten in der Tasche stecken lassen. Am Eingang der Stadt finden Sie Schilder mit Hinweisen, was in Christiania erwünscht ist und was nicht. Nehmen Sie sich etwas Zeit die Schilder zu studieren, Sie werden sich dann einfacher in diese ungewöhnliche (Sub-) Kultur zurechtfinden.

Die Zukunft Christianias

Seit 2000 gab es immer wieder Kontroversen um den Weiterbestand der Freistadt. Schließlich einigten sich die Christianiter mit der Regierung auf eine Einmalzahlung, um Grundstücke und Gebäude vom Staat zu kaufen, so dass das Weiterbestehen der Freistadt gesichert scheint. Heute wird die Freistadt von der Stiftung Freetown Christiania verwaltet, die auch die Vermietung der Gebäude organisiert.

Øresundbrücke bei Nacht

Häufig gestellte Fragen rund um Kopenhagen

Kann ich für einen Tagesbesuch das Auto nehmen?

Das kommt eigentlich nur sonntags in Frage, wenn die meisten Parkplätze in der Stadt kostenlos zu benutzen sind. Ansonsten ist es besser, via Park & Ride von einem S-Bahnhof aus anzureisen. Werktags summieren sich die hohen Parkgebühren in der Stadt (die stellenweise auch nur via App zu zahlen sind) und ist trotz grün orientierter Verkehrspolitik immer noch mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen, gerade auch auf den Autobahnen in Richtung Hauptstadtregion.

Gibt es ein Ticket für Anreise und Attraktionen zugleich?

Die Copenhagen Card (erhältlich für 1-5 Tage) erlaubt die kostenlose Benutzung fast aller Regionalzüge und S-Bahnen auf Seeland, Møn, Falster, Lolland sowie zudem in Kopenhagen selbst von Metro, Bus und dem Bootsverkehr mit dem Hafenbus. Wer ausrechnet, dass sich die Copenhagen Card mit den geplanten Besuchen von Attraktionen eher nicht lohnt, findet auf der deutschsprachigen Website des Verkehrsdienstleisters DOT alternative Tickets wie den City Pass.

Welche Verkehrsmittel sind in Kopenhagen wann zu empfehlen?

Die S-Bahn eignet sich für den flotten Transport zwischen Verkehrsknotenpunkten wie Hauptbahnhof, Nørreport und Østerport. Die Metro erschließt viele Orte, da sie nicht nur auf drei Linien von A nach B verkehrt, sondern über den Cityring M3 auf 15,5 km 17 Haltestellen ansteuert und nach 28 Minuten zurück am Ausgangspunkt ist. Und wohin keine Schienen führen, verkehrt oft ein Bus. Ferner gibt es Stationen, wo Fahrräder oder Elektroroller (meist via App) zu mieten sind.

Gibt es einen Tipp für Sightseeing-Touren?

Neben den üblichen (Doppeldecker-)Bussen, die die bekannten Sehenswürdigkeiten abklappern, gibt es gleich mehrere Alternativen mit Lokalkolorit. Das gilt etwa für die Fahrradrikschas, die je nach Interessen auch individuelle Routen ermöglichen. Seit jeher begehrt sind die Hafen- und Kanalrundfahrten ab Nyhavn und Gammel Strand. Wer sich für moderne Wohnarchitektur direkt am Wasser interessiert, nimmt die preiswerte Personenfähre Hafenbus in Richtung Südhafen.

Wie lange fahre ich mit dem Auto nach Kopenhagen?

Von Flensburg aus fahren Sie nach Kopenhagen mit dem Auto rund dreieinhalb Stunden. Die Strecke führt über die E45 und die E20 und ist teilweise mautpflichtig.

Wie teuer ist Kopenhagen?

Gemäß eines Rankings des Forschungsinstituts Economist Intelligence Unit gilt Kopenhagen als die drittteuerste Metropole der Welt. Vor allem Lebensmittel sind in Kopenhagen deutlich teurer als in Deutschland. Der Einkauf in Kopenhagen ist auch teurer als in anderen Regionen Dänemarks.

Wonderful Copenhagen

Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen liegt nur einen Katzensprung von den Ferienhausgebieten Süd- und Westseelands entfernt. Mit dem Auto und oftmals auch öffentlichen Verkehrsmitteln ist Kopenhagen in rund einer Stunde erreichbar. "Wonderful Copenhagen" ist die offizielle Tourismushomepage für Kopenhagen und Umgebung. Egal ob Shopping, Kultur oder Gastronomie - hier werden Sie fündig.

www.visitcopenhagen.de